Um was geht es in „The sick rose“?

William Blake ForumKategorie: GedichteUm was geht es in „The sick rose“?
Admin - Beiträge alte Website Mitarbeiter fragte 1 Jahr ago

kann mir einer sagen um was es sich in diesem gedicht handelt? brauche ich für die schule

10 Antworten
Admin - Beiträge alte Website Mitarbeiter beantwortet 1 Jahr ago

Ja, ich kann es Dir sagen.
(Und tue es auch gerne. Beachte bitte, dass GB ein besonderes Verhältniss zur Rose hat. Unendlich viele Züchter, Ausstellungen und Gedichte über die Schoenheit der Rose. Und genau 8 Zeilen braucht das Genie Blakes um dem einen anderen Aspekt zu geben- poetisch gesehen.
Und wenn wir uns vergegenwärtigen, dass sich allein der Adel die "Rosen-manie" leisten konnte, ergeben die 8 Zeilen auch noch einen weiteren Aspekt wie er treffender nicht sein kan- sozialkritisch gesehen)
Here we go:
The sick Rose
O Rose, thou are thick !
The unvisible worm,
That flies in the night,
in the howling storm,
Has found out thy bed
of crimson Joy;
And his dark secret love
Does thy life destroy.

Mit lieben Grüssen
Xaa

Admin - Beiträge alte Website Mitarbeiter beantwortet 1 Jahr ago

Ich muss korrigieren,so leid es mit tut.
o rose,thou art sick
the invisible worm
that flies in the night
in the howling storm
has found out thy bed
of crimson joy
and his dark secret love
does thy life destroy.

Admin - Beiträge alte Website Mitarbeiter beantwortet 1 Jahr ago

Sorry, aber wo ist da jetzt eine Erklärung? Ich seh nur Geschwafel…

Admin - Beiträge alte Website Mitarbeiter beantwortet 1 Jahr ago

Binnenthal/Im Feld, Di.16. Juli 1793
Mein lieber Freund,
Unsere Reise von London ins Wallisser-Land war sehr sehr aufregend! Aber verdammt anstrengend e.t.c. e.t.c. Zuerst auf dem Seeweg nach Genova, entkamen wir knapp einer Kenterung unseres Schiffchens – die Wellen krachten an unsere Felukke, und schäumten uns ein. Sophias Augen waren weit aufgerissen, suppentellergross, und voller Angst, wie in einem heroischen Oelgemälde. Unsere Felukke war meeresfest – Gott sey gedankt! Und so konnten wir unsere Reise ohne nennenswerte Schäden fortsetzen. Den Landweg von Genova Richtung Alpen mussten wir mit einem muckend Maultier begehen, das wir von einem bärbeissig viereckenschädeligen krieklig Mann mit einer schmutzigen Augenbinde am linken Auge übernahmen, der uns sogleich anschnauzte ob wir Wacholderbranntwein hätten. Unser beschwerlicher Weg führte stracks über die Sumpfgebiete nach Domo d’Ossola, die Berge rückten näher, durch das geschliffene Sehrohr forschend schaut‘ ich, um auf der fleck’gen Kugel neues Land mit Strömen und Gebirgen zu entdecken. Sophia und ich wechselten uns sitzend auf dem Maultier ab, und wenn ich auf dem Maultierrücken sass, versuchte ich mein Haar mit Puder zu frisieren, so gut ich konnte. Im Angebirge an unzähligen Krümmungen des Weges, und felsumsteilt sahen wir die mannigfaltigsten Ansichten der Gebürge. Ich schnuffle mit Neugierde in der Wallisser-Karte von Gabriel Walser, der Abstieg vom "Pass auf Mayland" ist ein gepflasterter Saumpfad, der sehr hilfreich war. Darnach ein rauschend Bach vom Gletscher des Ofi Horn, der schwürig und mit grosser Müh mit unserem muckend Maultier zu bezwingen war. Sophia mit ihrem pfirsichblutfarbenen Flügelhäubchen musste ich mit unserem letzten Proviant einem winzigen kleinen Stück Schiffbrot aufquäkeln. Wir begegneten noch Alpendörfern, gelbschnäbelig riefen uns die Kinder: Mülti – Mülti – Mülti, di Goggwäärgini hülfent! dazu vollführten sie einen Firlefanz — Schon hier entfaltet sich das Binnenthal zu unseren Füssen. Sophias Leiden wurde überstrahlt von einem mildiglich warmen trockenen Wind, der unsere Erschöpfung verscheuchte und uns aufblühen liess. Wir waren erquickt als die Nacht mit ihrer tiefdunklen Bläue uns empfing, und der Mond wie eine gigantische Scheibe im milden Glanz mitten im abgelegenen Thal sein Licht uns schenkte. Wir konnten in Im Feld bei urständigen und gastfreundlichen Bäuerinnen seyn. Der Engländer isset Roastbeef, Plumpudding, trinket Oporto, Claret. Die Binner essen ihren Bratchäs, den sie am Feuer erhitzen, Bindenfleisch, und trinken ihren gewürzten Branntwein!
Die Wände waren mit Crucifixen und voll mit grauslich geschnitzten Gesichtshüllen. Die ungewohnten Töne der Binner Mundart faszinierten mich und ich dachte, kein Wunder, dass hier so eine Vielfalt an Spuk lebt. Schliesslich wurden wir von einer Bäuerin am Spinnrad mit der Pfeife im Munde darauf eindringlich hingewiesen, dass es beim Lengenbach Stollen ab und zu zu schauerlichen Seelentänzen und Geistertreffen komme.
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Admin - Beiträge alte Website Mitarbeiter beantwortet 1 Jahr ago

hat eigentlich irgendjemand ne interpretation zu dem gedicht the sick rose mal zustande bekommen??? ich bräucht nämlich auch eine für die schule,und ich muss sagen, außer dass das gedicht so weit ganz gut ist, fällt mir absolut nichts dazu ein!!!!!

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